Geschichte

Vereinsgründung

Am 4. Dezember wurde der "Kraftsportclub Ricklingen" in der "Klappe", dem Tanzlokal der Gründungsmitglieder, in Ricklingen gegründet.

Der Kraft Sport Club bekam seinen Namen, da er den Zweck hatte Schwerathletik, zuerst nur Ringen, zu betreiben.

An der Gründungsversammlung nahmen 25 Personen teil. Darunter waren unter anderen Klaus Liebetanz (rief die Gründungsversammlung ein), Eduard Zielke (wurde zum ersten 1. Vorsitzenden gewählt), Walter Hinz (2. Vorsitzender) und Friedrich Görlitz (3. Vorsitzender). Auch Hans Riefenstahl, gehört zu den Gründungsmitgliedern und ist bis heute aktives Mitglied und Tainer.

Die ersten Jahre und Eintragung ins Vereinsregister Hannver

Kurze Zeit nach der Gründung stellte sich die erste Ringerstaffel des KSC-Ricklingen in einem Freundschaftskampf gegen die Staffeln des KSV-Siegfried Hannover und dem KSV-Gütersloh der Öffentlichkeit vor.

Der 1. Trainer, Klaus Liebetanz, wurde bereits im April 1961 von Erich Wehrspohn abgelöst. Klaus Liebetanz war es durch den Wehrdienst nicht mehr möglich, das Training zu leiten.

1963 wurde die Sparte Judo im KSC-Ricklingen gegründet. Als erster Judotrainer war damals Heinz Kopke tätig. 1967 übernahm Herbert Roß die Leitung der Sparte. Weitere Spartenleiter folgten.

Erich Wehrspohn übernahm dann auch den Vorsitz des KSC, der 1963 (am 19.7.1963) ins Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover aufgenommen wurde und seit dem e.V. ist.

1968 wurde eine weitere Sparte ins Leben gerufen: Gewichtheben. Die Leitung des Trainings übernahm Gerd Piens, der schon im ersten Jahr nach Gründung der Sparte, gute Trainingserfolge und eine stetige Entwicklung erkennen konnte.

1972 bekam der KSC erneut eine Sparte hinzu: Ju - Justu. Diese wurde und wird bis heute von Hans Riefenstahl trainiert.

Der Wandel zum Zweispartenverein

Als 1972 der 1. Vorsitzende Erich Wehrspohn verstarb, wurde eine außerordentliche Vereinssitzung einberufen. Auf dieser Sitzung wurde Alfred Nasemann zum 1. Vorsitzenden gewählt. Alfred Nasemann war bis Anfang 2000 in diesem Amt tätig.

Für eine kurze Zeit (1973 - 1974) gab es eine weitere Sportart im Verein: Karate. Da der Trainer, Sportkamerad Gumpfer, eine Karateschule eröffnete und alle Aktiven mitnahm, wurde die Sparte nach knapp einem Jahr geschlossen.

1974 erlosch die Gewichtheberabteilung, 1982 wurde dann die damals als erste gegründete Sparte des KSC - Ricklingen, Ringen, geschlossen. Seit diesem Jahr hatte der KSC zwei stark besetzte Sportarten (Judo und Ju - Jutsu).

2000 trat Alfred Nasemann aus gesundheitlichen Gründen zurück, ist dem KSC aber noch lange als Ehrenmitglied erhalten geblieben. Katja Hackmann hat den Vorsitz übernommen, die seit 1981 dem KSC-Ricklingen angehört und bereits seit 1989 Spartenleiterin der Judo-Jugend war.

Im Jahr der Expo, 2000, feierte der KSC-Ricklingen sein 40 jähriges Bestehen mit einem großen Fest auf dem Schulhof. Eine besondere Attraktion war ein Autokran, auf dem man bis zum Expogelände blicken konnte, und eine Bierbude, in der Getränke ausgegeben wurden.

Der KSC heute

Die Sportarten Judo und Ju-Jutsu sind bis heute im KSC-Ricklingen vertreten. Der Verein hat circa 100 Mitglieder.

Das Amt der ersten Vorsitzenden führt nach wie vor Katja Hackmann aus, unterstützt von Björn Nordmann im Amt des 2. Vorsitzenden. Die Sparte Judo wird von Dieter Klingemann (Senioren) sowie Jan-Philipp Schmitdmann (Jugend) geleitet. Die Spartenleitung Ju-Jutsu teilen sich Hans Riefenstahl, Tobias Rochor und Malte Hufenbach.